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Der Index für Inklusion PDF Drucken E-Mail

Die Verbreitung des deutschsprachigen Index für Inklusion für Schulen mit zwischenzeitlich etwa 2000 Exemplaren scheint eine Bestätigung dafür zu sein, dass es sich dabei um ein als hilfreich eingeschätztes Material handelt. Sein Anliegen ist in der englischen Originalausgabe wie in seiner deutschen Adaption, Schulen Angebote zur gemeinsamen Reflexion der momentanen Situation zu machen und zur gemeinsamen Planung nächster Schritte in einer Richtung zu ermutigen, die es ihr erleichtert, einem Selbstverständnis und der Praxis einer ‚Schule für alle’ näher zu kommen. So kann sie bessere Möglichkeiten finden, der Vielfalt von Bedarfen von SchülerInnen wie allen weiteren Gruppen zu entsprechen, die mit und in einer Schule zu tun haben. Dafür bietet der Index – neben einem Phasenmodell mit zeitlicher Strukturierung – ein großes Menü von inhaltlichen Impulsen an, das zunehmend differenziert in drei Dimensionen, unterteilt in sechs Bereiche, aufgegliedert in 44 Indikatoren und schließlich ausgebreitet in 560 Fragen auf etwa 50 Seiten sowohl zur momentanen Praxis als auch zu möglichen nächsten Schritten Anregungen bieten soll.

Die ursprüngliche Version für Schulen wurde von den englischen Autoren um eine für Kindertageseinrichtungen ergänzt, eine weitere Version für eine inklusive Kommunalpolitik ist in Arbeit. Auf Deutsch liegt die Fassung für Kindertageseinrichtungen ebenfalls vor. Es gibt aber auch weitere, vor allem auf die Schule bezogene, Versionen in vielen Sprachen.

Der Index für Inklusion in der deutschen Schulfassung kann als gedruckte Broschüre bestellt werden oder als PDF-Datei erhältlich.

Den Index für Inklusion gibt es ebenfalls in der deutschen Fassung für Kindertageseinrichtungen. Hier als PDF-Datei erhältlich.

Index für Inklusion: Lernen und Teilhabe in der Schule der Vielfalt entwickeln

  • Er ermöglicht, das Wissen und die Sichtweise aller Beteiligten in den Prozess mit einzubeziehen.
  • Er hilft bei der Verbesserung der Schule sowohl für die MitarbeiterInnen und Eltern, als auch für die SchülerInnen.
  • Er hilft bei der Erstellung eines Plans, so dass auch langfristige Veränderungen nachhaltig werden können.
  • Er stellt inklusive Wertorientierungen ins Zentrum des Entwicklungsprozesses.
  • Er unterstützt eine eingehende Selbstevaluation aller Aspekte der Schule.
  • Er hilft dabei, ein bereits vorhandenes Schulprogramm zu verbessern.
  • Er hilft dabei, aus all dem, was schon an der Schule passiert, das Beste zu machen.
  • Er berücksichtigt, dass es bei Planung darum geht, tief verwurzelte Überzeugungen über Bildung in die Tat umzusetzen.
  • Er hilft dabei, Planungen in die Praxis umzusetzen und sie soweit notwendig zu modifizieren.
  • Er hilft sicherzustellen, dass Schulprogramme zu wirklichen Veränderungen führen und nicht nur für die Außendarstellung auf dem Papier existieren.
  • Er hilft dabei, die eigene Sicht der Dinge zu stärken anstatt das zu tun, was andere vorschreiben wollen.
  • Er liefert klare Grundprinzipien für die Schulentwicklung, die auch mit Schulträgern und Schulverwaltung kommuniziert werden können.

Inklusion zielt darauf, die Teilhabe aller Kinder und Jugendlicher am Lernen und Spielen zu steigern. Es geht darum, Bedingungen dafür zu schaffen, dass Herkunft, Interessen, Erfahrungen, Fähigkeiten und das Wissen aller Kinder und Jugendlichen wahrgenommen und erkannt werden.

 
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